Das Spielen auf öffentliche Plätze bringen – Bruno Taylors „playful spaces“

„Designen wir Kinder und Spiel aus dem öffentlichen Raum?“ ist eine Frage, die der britische  Industriedesigner Bruno Taylor im Rahmen seiner Installation „playful spaces“ berechtigt stellt. Für Taylor spielt Empathie eine wichtige Rolle für die (gemeinsame) Gestaltung öffentlicher Plätze.

Die Teilhabe Heranwachsender an der Gestaltung öffentlicher Räume gemäß eigener Interessen und Bedürfnisse ist Ausgangspunkt des Programmes Jugendliche gestalten Stadt-Raum. Wenn junge Menschen sich Gedanken darüber machen, wie sie ihren Lebensraum mitgestalten wollen, wenn sie Fähigkeiten und Kenntnisse durch empathische Experten und vielleicht sogar Berufsvorbilder erlangen und wenn sie für ihr Engagement in ihrer Kommune Unterstützung und Anerkennung gewinnen, sind Heranwachsende wahrnehmbarer Teil unseres öffentliches Lebens.

Schaukeln an der Bushaltestelle, Wippen auf der Parkbank – Playful Spaces ist ein spannender Ansatz, der Lust auf mehr macht.

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Sonia und Max fahren zum DemokratieFest des Bundespräsidenten nach Bellevue

Sonia und Max, junge Stadt-Raumgestalter aus der Saaleschule für (H)alle, werden am 18.  Juni 2012 ins Schloss Bellevue zum DemokratieFest des Bundespräsident Joachim Gauck fahren. Unter dem Motto „Jung. Beteiligt. Engagiert.“ repräsentieren sie unser Stadt-Raum-Programm als erfolgreiche Möglichkeit der Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland. Beide haben sich, neben vielen anderen jungen Stadt-Raumgestalterinnen und -gestaltern am Campus Technicus in Bernburg, an der Sekundarschule I in Wolfen-Nord, an der Sekundarschule An der Elbe in Parey und an der Evangelischen Sekundarschule in Haldensleben für die nachhaltige Gestaltung ihres Wohnumfeldes eingesetzt.

Sonia und Max werden in Berlin andere engagierte Jugendliche kennenlernen und es erwartet sie ein spannendes und zu anhaltender Beteiligung ermunterndes Programm. Zudem lernen sie bekannte Persönlichkeiten aus Staat, Politik und Bürgergesellschaft kennen.

Das DemokratieFest wird von der Initiative »DemokratieErleben« veranstaltet, die 2010 von der Körber-Stiftung, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und vom Förderprogramm »Demokratisch Handeln« in Kooperation mit weiteren Stiftungen und Verbänden ins Leben gerufen wurde. Das Bündnis wird durch die Kultusministerkonferenz unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Weitere Informationen unter www.demokratieerleben.de.

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Geplantes Kickoff zum kompetenzorientierten Lernen im Stadt-Raum muss verschoben werden

Die für den 13. und 14. April geplante Veranstaltung zum kompetenzorientierten Lernen im Stadtraum muss auf voraussichtlich Mitte Mai verschoben werden. So wird das Skatemobil der Saaleschule für (H)alle leider nicht zum Zirkusfest für bewegtes Lernen am 14.4.2012 auf dem Hallenser Roßplatz stehen. Dennoch wird es zu einem späteren Zeitpunkt mit Unterstützung des Hallenser Stadtplanungsamtes (namentlich Simone Trettin), des Grünflächenamtes (namentlich Axel Spies) als auch des Zentrums für Zirkus und bewegtes Lernen und nicht zuletzt der Saaleschule für (H)alle zur Wiederbelebung einer innerstädtischen Brachfläche am Hallenser Stadteingang eingesetzt werden.

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Stadtdschungel und die Mecklenburger Waldaktie

Die Aufwertung von durch Abwanderung und anders verursachten Bevölkerungsrückgang betroffenen Wohngebieten ist eine wichtige Herausforderung für viele Kommunen in Sachsen-Anhalt. Im Rahmen des Programmes Jugendliche gestalten Stadt-Raum haben junge Menschen Lösungen für diese Aufgabe gefunden. So haben Jugendliche der Sekundarschule I in Wolfen-Nord in Begleitung der Fachlehrerin Petra Reinecke und der Schulsozialarbeiterin Monika Beyer Ideen für die Gestaltung einer Innehoflandschaft entwickelt und tragen so zur Aufwertung dieses Stadtgebietes bei.

Eine andere Idee, die durch die fachliche Unterstützung des Architekten Wolfgang Würth zur Aufwertung von Rückbau betroffener Wohngebiete eingebracht wurde, war die Einbettung eines Stadtdschungels oder Wohngebietswäldchens. Eine schöne Idee, denn auch hier können junge Anwohner mit grünen Rückzugsbereichen und für die Kleineren mit Kletter- und Spielelementen schöner wohnen.

Ein Weg, einen solchen Stadtdschungel umzusetzen, könnte eine Waldaktie sein. Die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie Mecklenburg-Vorpommern e.V. (RAA), ein Partner der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung im Norden des Landes, sammelt Geld für Waldaktien als Komensation für den getätigten CO2-Ausstoß im Rahmen ihrer jeweiligen Veranstaltungen. Eine schöne Idee, finden wir, die verschiedene Interessen und Aufgaben aufgreift.

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Stadt-Raum startet wieder

Im April wird es den Auftakt für Stadt-Raum 2 geben. Geplant ist eine gemeinsame Kickoff-Veranstaltung mit dem Hallenser Zentrum für Zirkus und bewegtes Lernen, den Urbanskis und dem Stadtplanungsamt Halle. Dabei wird auch das Skatemobil der Saaleschule erneut zum Einsatz kommen. Neben Workshops und fachlichem Input zum Thema junge Stadt-Raum-Gestaltung werden wir die zwei Tage in Halle zum gemeinsamen Kennenlernen, fürs Teambuilding, konkrete Meilensteinpläne und natürlich für bewegtes Lernen nutzen. Neben der

  • Saaleschule für (H)alle,
  • der Evangelischen Sekundarschule Haldensleben,
  • der Sekundarschule An der Elbe in Parey,
  • der Sekundarschule I in Wolfen-Nord und
  • dem Campus Technicus in Bernburg

werden wir Jugendliche aus drei weiteren Schulstandorten mit dem Programm Jugendliche gestalten Stadt-Raum unterstützen, ihr Lebensumfeld kreativ und nachhaltig umzugestalten.

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Jugendliche holen sich neue Hilfe für ihre Stadt-Raum-Gestaltung

Unser vorweihnachtlicher Fundraising-Workshop in Magdeburg war ein erster Schritt in diese Richtung.

Patrick und Annika stellen Fundraising-Möglichkeiten für ihren Innenhof für alle vor

Am 20.12.2011, kurz vor den Weihnachtsfeiertagen, haben die jungen Stadtraum-gestalterinnen und Stadtraumgestalter mit Hilfe der Fundraiserin Doris Voll überlegt, wie sie ihre Gestaltungsvorstellungen vor Ort finanziell umsetzen können. Zwar haben die Jugendlichen bereits Spenden und Spendenzusagen für ihre Anliegen akquierrieren können, nun soll es jedoch ums Ganze gehen. Für die Umsetzung solcher Projekte wie der Innenhoflandschaft in Wolfen-Nord oder der Gestaltung eines ganzen Schulhofes braucht es ein größeres Spendernetzwerk. Wie das gehen kann, lernen sie im Seminarraum der Magdeburger Jugendherberge.

Doris Voll zeigt Fundraising-Möglichkeiten

In Arbeitsgruppen haben die Jugendlichen überlegt, wen sie wie ansprechen können und wer mit welchen Mitteln helfen kann. Gelernt haben sie nicht nur, dass das wichtigste Wort im Fundraising Danke ist (und auf welche verschieden schöne Arten sie Danke sagen können).

Auch wissen unsere Jugendlichen nun, wie sie einen realistischen Finanzplan für ihre Anliegen im Stadt-Raum erstellen und umsetzen können. Sie haben verschiedene Möglichkeiten der Spendenakquise kennengelernt und Ideen für das Fundraising ihrer Projekte gemeinsam entwickelt.

Phillip und seine Mitschülerinnen und Mitschüler arbeiten intensiv an einem Fundraising-Plan für ihr Schulhofpartizipationsprojekt

Während die Jugendlichen gegrübelt und Visionen für ihre Projekte entwickelt haben, setzten die schulpädagogischen Fachkräfte sich mit dem Stadt-Raum-Team zu einer Auswertungsrunde zusammen. Zentrale Ergebnisse dieser, als auch Auswertungen unserer Reflexionsbögen werden wir in Kürze hier bloggen. Nach der Pause zum Jahreswechsel soll es dann los gehen und erste Aktionen zur Akquise von Spendengeldern sollen starten.

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Wolfen: Projektpräsentation im Innenhof der Wahl.

Bei eisigen Temperaturen präsentierte man sich am späten Montagnachmittag den Anwohnern des Innenhofes, in dem der Spielplatz umgestaltet werden soll. Dank Herr Gerecke von den Stadtwerken Bitterfeld-Wolfen kam wie schon in Bernburg die von den Schülern gebaute Beachbar zum Einsatz. Direkt am Spielplatz postiert bot man diesmal jedoch keine Cocktails an. Denn mit dem Wissen um die kühlen Verhältnisse in „WoNo“ war Anderes gefragt: Warmer Apfelsaft. Ein Geheimtipp – entdeckt von Frau Beyer auf einem lokalen Weihnachtsmarkt. Zusätzlich waren das Modell sowie eine Bildprojektion an der Hauswand Teil der Präsentation. Neben Architekt Wolfgang Würth war auch Frau Freitag von der Wohnungs- und Baugesellschaft zugegen. Es war alles bereitet – nur die Anwohner trauten sich nicht recht. Hier mal ein verstohlener Blick beim Vorbeigehen, da mal das distanzierte Beobachten vom Fenster aus. Nur wenige sprachen mit den Schülerinnen und Schülern über ihr Projekt. Auch das persönliche Klingeln und Herauslocken durch Lisa und Patrick brachte wenig Erfolg. Dennoch war es für die Schülerinnen und Schüler eine gelungene Präsentation, die definitiv eine Neuauflage – dann im Frühling – erfährt! In dem Sinne sei an dieser Stelle allen Helfern und Teilnehmern gedankt: Herr Gerecke, Frau Beyer, Frau Reinecke sowie Lisa, Lucas, Patrick und Florian.

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